Das Becken

Das Becken als Zentrum unseres Körpers wo sich Ober- und Unterkörper miteinander verbinden, stellt einen wichtigen Teil körperlicher Balance dar. Sehr häufig ist das Becken Ausgangspunkt einer Dysbalance (landläufig „schiefes Becken“ genannt) die sich oft erst Jahre später an einer ganz anderen Stelle als Schmerz zeigt.

Dadurch ergibt sich oftmals eine funktionelle Beinlängendifferenz. Diese ist Ausgangspunkt für diverse Verschiebungen des Körpers. Ist die Zentrale (Becken) aus dem Lot versucht der Körper dies auszugleichen und ein Kompensations-mechanismus findet seinen Anfang. Der gesamte Körper wird aus seiner strukturellen Harmonie gebracht. Irgendwann bricht diese Kompensation zusammen und es kommt zu teilweise äußerst komplexen Schmerzzuständen.

Wenn der Stress im Becken zu groß wird, die Bänder im Becken gedehnt werden, öffnet sich das ISG (Iliosakralgelenk) und das Sacrum (Kreuzbein) rutscht zur Seite. Die Wirbelsäule gerät aus dem Gleichgewicht, wodurch die Wirbel des Rückgrates in eine falsche Lage geraten.

Dadurch können die Nervenwurzeln entlang des Rückenmarks gereizt und bedrängt werden. Die Öffnung des gewichttragenden Iliosakralgelenks hat zur Folge dass sich Schultergürtel und Hals wechselseitig verdrehen.

Ebenso wird das Gleichgewicht der tragenden Gelenke, wie zum Beispiel Knie, Knöchel und Fußgewölbe empfindlich gestört. Die Symptome mögen vielfältig und weit vom Becken entfernt sein und können doch einige der folgenden einschließen:

1.     Bandscheibenprobleme
2.     Kieferschwierigkeiten
3.     Nackenschmerzen
4.     Ohrenschmerzen
5.     Verlust des Gleichgewichts
6.     Kopfschmerzen
7.     Schulter-, Arm- und Handschmerzen
8.     Seitliche Brustschmerzen
9.     Leistenschmerzen
10.   Seitliche Oberschenkelschmerzen
11.   Knie-, Knöchel- und Fußprobleme
12.   Schmerzen im unteren Rücken
13.   Verdauungsprobleme

Der NCMT-Practicioner ist in der Lage, die 3 verschiedenen Varianten bzw. so genannte Kategorien des verschobenen Beckens zu differenzieren und auszugleichen. Damit verbundene kompensatorische Dysbalancen und Schmerz-zustände können effizient beseitigt werden.